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Häufige Fragen

Wem hilft Synvisc®?

Synvisc® kann Arthrosepatienten helfen, ihre Schmerzen zu lindern und zugleich die Beweglichkeit zu verbessern. Darüber hinaus kann Synvisc® Patienten dabei unterstützen, die Dosis von Schmerzmitteln zu verringern oder sogar ganz auf sie zu verzichten.1,2,3,4

Sie interessieren sich für eine Behandlung mit Synvisc®?

Eine Entscheidung für oder gegen eine Therapie kann nur Ihr Arzt treffen. Fragen Sie ihn deshalb aktiv nach Synvisc®! Er wird Sie informieren, ob bei Ihnen die Voraussetzungen gegeben sind.

Bei welchen Arthrosearten kann Synvisc® eingesetzt werden?

Synvisc® kann bei Patienten eingesetzt werden, die unter Arthrose des Knies, der Hüfte, des Schultergelenks oder des oberen Sprunggelenks leiden.

Bei welchen Schweregraden kann Synvisc® genutzt werden?

Obwohl die besten Erfolge bei leichten bis mittelschweren Formen erzielt werden, können auch Patienten mit schweren Arthrosen von Synvisc® profitieren. So konnte Synvisc® die Implantationsrate am Kniegelenk in einer klinischen Studie um 75 % verringern.

Welche Vorteile hat eine Therapie mit Synvisc®?

Eine Therapie mit Synvisc® hat viele Vorteile für Menschen, die unter Arthrose-Beschwerden im Kniegelenk leiden. Hier die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • Effektive Schmerzlinderung
     
  • Wiederherstellung der schmerzhaft eingeschränkten Beweglichkeit
     
  • Einsparung zusätzlicher Schmerzmittel
     
  • Verbesserung des mechanischen Gelenkschutzes
     
  • Kurze Behandlungsdauer
     

Fühle ich mich sofort besser?

Manche Patienten spüren direkt nach der Injektion eine Linderung ihrer Symptome. Die volle Wirkung wird in der Regel ein bis drei Wochen nach der Behandlung erreicht.

Wann kann ich meine normalen Aktivitäten wieder aufnehmen?

Am Tag der Injektion sollten Sie sich – wenn möglich – keinen unnötigen körperlichen Belastungen aussetzen. Etwa eine Woche sollte auf übermäßigen Sport und andere anstrengende Aktivitäten verzichtet werden. Danach können Sie ohne Einschränkungen zu Ihren gewohnten Aktivitäten zurückkehren.

Wie lange hält die Schmerzlinderung an?

Bei der Kniearthrose konnte sowohl für Synvisc® mit drei Spritzen als auch für Synvisc-One® mit nur einer Spritze eine Schmerzlinderung und eine Verbesserung der Beweglichkeit über ein Jahr nachgewiesen werden. Bei der Arthrose des Hüft-, Schulter- und oberen Sprunggelenkes haben klinische Studien gezeigt, dass Patienten nach ein bis drei Synvisc®-Injektionen eine Linderung der Schmerzen über den gesamten Beobachtungszeitraum von sechs Monaten erfahren haben.
Der Behandlungserfolg kann in Abhängigkeit vom Arthrosegrad und individuellen Faktoren von Patient zu Patient variieren. Bei wieder auftretenden Symptomen kann Ihr Arzt Ihnen eine weitere Behandlung mit Synvisc® empfehlen, da Synvisc® sehr gut verträglich ist.

Wie steht es mit der Kostenerstattung?

  • Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen nur Maßnahmen die "ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich" sind und "das Maß des Notwendigen nicht überschreiten". Deshalb wird die Behandlung von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.
     
  • Wenn Sie privat krankenversichert sind: Die Kosten für eine Behandlung mit Synvisc® werden in der Regel von der privaten Krankenversicherung übernommen. Dies kann jedoch von Ihrem individuellen Versicherungsvertrag abhängen. Daher ist es sinnvoll, vorher Ihre Krankenversicherung zu fragen, ob die Kosten übernommen werden.
     
  • Wenn Sie beihilfeberechtigt sind: Synvisc® ist ein Medizinprodukt. Die Beihilfen sind gemäß ihrer Satzung nicht dazu verpflichtet, Medizinprodukte zu erstatten. Die Entscheidung hängt jedoch vom Einzelfall und dem zuständigen Sachbearbeiter ab. Daher ist es sinnvoll, bei Ihrer Beihilfestelle zu fragen, ob die Kosten der Behandlung übernommen werden.
     

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Alle wirksamen Therapien können unerwünschte Wirkungen verursachen. Jeder Patient profitiert aufgrund seiner individuellen Situation in unterschiedlichem Maße von einer Behandlung. Auch bei der Anwendung von Synvisc® kann es wie bei allen Therapien zu unterschiedlichen Behandlungserfolgen und/oder Vorkommnissen kommen. Diese sind u. a. abhängig vom Schweregrad der Kniegelenksarthrose und dem Ausmaß der Gelenkknorpelzerstörung.

Die am häufigsten auftretenden unerwünschten Wirkungen sind:

  • Schmerzen nach der Injektion
     
  • Schwellungen des Gelenkes bzw. Gelenkergüsse.
     

Ingesamt sind diese unerwünschten Wirkungen selten und halten meist auch nur wenige Tage an. Bleibende Beeinträchtigungen sind nicht zu erwarten. Wegen der Details lesen Sie bitte den Beipackzettel oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wann sollte Synvisc® nicht angewendet werden?

Bei Bestehen eines vorhandenen Ergusses innerhalb des Gelenks sollte Synvisc® nicht angewendet werden.

Synvisc® enthält geringe Mengen an Vogelprotein. Patienten, die hierauf überempfindlich reagieren, sollten auf eine Anwendung von Synvisc® verzichten. Bei Auftreten von venösen oder lymphatischen Stauungen im Bein sollte nicht ins Knie injiziert werden. Ferner sollte Synvisc® nicht bei infizierten oder stark entzündeten Gelenken angewendet werden. Ihr Arzt wird Sie hier individuell beraten.

1Chevalier et al. (2009), Single, intra-articular treatment with 6 mL of hylan G-F 20 in patients with symptomatic primary osteoarthritis of the knee: A randomized, multi-centre, double-blind, placebo-controlled trial, Annals of the Rheumatic Diseases.
2Spitzer AI et al. (2010), Hylan g-f 20 improves hip osteoarthritis: a prospective, randomized study, Phys Sportsmed. 2010 Jun; 38 (2):35-47.PMID: 20631462
3Hardy P et al. (2007) Prospective study of the safety and efficacy of Hylan G-F 20 in symptomatic shoulder osteoarthritis. Poster presentation at the AAOS annual meeting, San Diego, USA, February 2007.
4Witteveen AGH et al. (2006), Prospective study of the safety and efficacy of Hylan G-F 20 (Synvisc) in patients with symptomatic ankle osteoarthritis. Poster presentation at the OARSI annual meeting, Prague, Czech Republic, December 2006.

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