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Was passiert bei Arthrose im Gelenk?


Bei einer Arthrose verändert sich der Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit, die Hyaluronsäure. Ihre Molekülketten werden kürzer, und das Molekulargewicht sinkt von 6 Mio. Dalton auf unter 4 Mio. Dalton.

Dadurch entsteht eine Verschlechterung der Schmierfähigkeit und Stoßdämpfung (Viskoelastizität) des Gelenks. Im weit fortgeschrittenen Stadium reiben die Knochen direkt und schmerzhaft aneinander. Durch den zunehmenden Knorpelabrieb sammeln sich herausgelöste Knorpelteilchen in der Gelenkhöhle und wirken wie Sand im Getriebe. Die Gelenke schmerzen, werden dick und fühlen sich überwärmt an.

Die drei Säulen der konservativen Arthrosetherapie.

Arthrose kann zwar noch nicht geheilt, ihr Fortschreiten jedoch mit der richtigen Therapie deutlich verlangsamt werden.

 

 


In der Akutphase ist es wichtig, möglichst schnell die Entzündung der Gelenkkapsel zu behandeln. Dies kann mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln, sogenannten NSAR oder Kortisonspritzen erfolgen. Ausführliche Informationen zu diesen Therapieformen finden Sie unter www.fit-und-mobil.info/arthrose.

Da es sich bei Arthrose um eine chronische, fortschreitende Erkrankung handelt, reicht eine ein- bis zweiwöchige Schmerztherapie nicht aus. Der Gelenkknorpel muss möglichst frühzeitig und dauerhaft geschützt werden – am besten mit speziell vernetzter Hyaluronsäure (Synvisc®). Diese bewirken eine nachhaltige Verbesserung der Gelenkflüssigkeit und können den Knorpelabbau bei kontinuierlicher Therapie nachweislich reduzieren.1, 2


Was Sie als Patient sonst noch tun können.

Zusätzlich sollte die Beweglichkeit des Gelenkes gefördert bzw. wieder hergestellt werden. Hierfür bietet sich das Erlernen von spezifischen Übungen im Rahmen der Physiotherapie oder die Teilnahme an Arthrosesportgruppen an. Wenn Sie zusätzlich zu Hause aktiv werden möchten, findet Sie unter www.fit-und-mobil.info/bewegung geeignete Übungen.

1Conrozier et al. (2010), Intra articular injections of Hylan G-F 20 reduce type II collagen degradation in patients with knee osteoarthritis: The Biovisco Study, Ann Rheum Dis 2010; 69 (Suppl3):281
2Wang et al. (2011), Effects of Hylan G-F 20 supplementation on cartilage preservation detected by magnetic resonance imaging in osteoarthritis of the knee: a two-year single-blind clinical trial, BMC Musculoskeletal Disorders 2011, 12:195.

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